Ortsteil Poppenhausen

Eckdaten (Stand: 04.02.2019)

Einwohner: 92
davon 49 männlich, 43 weiblich
Fläche: 655 ha

Breitengrad: 49° 39' Nord
Längengrad: 9° 49' Ost
Höhenlage: ca. 310 m (Ortsmitte)

Wappenbeschreibung

Wappen von Poppenhausen

Das frühere Wappen von Poppenhausen zeigt das Mainzer Rad für die ehem. Angehörigkeit zum Hochstift Mainz.

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Chronik

Poppenhausen

Poppenhausen wurde erstmals 1184 in einer Urkunde erwähnt. Im 13. Jahrhundert hatte es einen eigenen Ortsadel, die Ritter von Poppenhausen. Obwohl hier zahlreiche Adelsfamilien Besitztum hatten, war Poppenhausen einst „ein Freidorf und keinem Herrn verbunden“.

Vor Mitte des 16. Jahrhunderts begab es sich in kurmainzischen Schutz und Schirm. Anfang des 17. Jahrhunderts verlor es die letzten Reste der einstigen Freiheit und wurde wie andere unter kurmainzischer Landeshoheit stehende Dörfer behandelt.

Das in Poppenhausen bezüglich Grundbesitz zuständige Aschaffenburger Stift St. Peter und Alexander unterstand dem Erzbischof von Mainz. Politisch wurde Poppenhausen 1668 der Erzdiözese Mainz eingegliedert. Zum damaligen Zeitpunkt wurden in einer ersten Statistik 16 Herdstätten mit 16 Männern, 15 Frauen, 25 Söhnen und 20 Töchter erfasst. 
Mit den anderen jetzigen Ortsteilen kam Poppenhausen durch die Auflösung des Fürstentums Mainz im Jahre 1803 zunächst zum Fürstentum Leiningen, 1804 zum Fürstentum Salm-Reifferscheidt-Krautheim und 1806 zum Großherzogtum Baden.

Der Weiler Hof Lilach wurde 1923 zu Poppenhausen eingemeindet und mit der Gemarkung Poppenhausen verschmolzen. Vorher war er eine eigene Stabhalterei und gehörte kirchlich bis 1810 zu Kirchheim, danach wurde er nach Poppenhausen eingepfarrt. Bekannt ist eine wertvolle hölzerne Altarplastik (Pietà) von Tilmann Riemenschneider, die in der Hofkapelle ihren Standort hatte. Im Jahre 1926 verkauften die damaligen Hofbauern diese Figurengruppe an eine Privatperson. Eine Replik des Würzburger Holzbildhauers Heinz Schiestl befindet sich jeweils in der Hofkapelle und in der Kirche St. Martin in Poppenhausen.

 

Ortsname

Der Ortsname von Poppenhausen erklärt sich aus dem "Haus des Poppo". Urkundlich erscheint Poppenhausen 1184 als Popenhusin, 1291 und 1313 als Boppenhausen bzw. Bobbenhusen.

Die Poppenhäuser Partnerschaft

Seit 1979 treffen sich die gleichnamigen Orte zu gemeinsamen Feierlichkeiten zum "Poppenhäuser Treffen". Erst nach der Wiedervereinigung kam Poppenhausen Thüringen zu dieser Partnerschaft hinzu. Gegenwärtig finden diese Treffen nur noch im kleinen Rahmen statt.

Wappen Poppenhausen Baden

Poppenhausen, Baden ist gegenwärtig das kleinste der vier Poppenhausen.
www.wittighausen.de

Wappen Poppenhausen Hessen

Poppenhausen, Hessen ist ein Luftkurort mit ca. 3.000 Einwohnern verteilt auf fünf Ortsteile am Fuß der Wasserkuppe im Naturpark Hochröhn.
www.poppenhausen-wasserkuppe.de

Wappen Poppenhausen Franken

Poppenhausen, Franken liegt im Einzugsbereich der Stadt Schweinfurt. Das durch die ehem. Großbrauerei "Werner" bekannteste Poppenhausen hat fünf Ortsteile und ca. 2.600 Einwohner.
www.poppenhausen.de

Wappen Poppenhausen Thüringen

Poppenhausen, Thüringen gehört zur Gemeinde Hellingen (Verwaltungsgemeinschaft Heldburger Unterland). Es ist gelegen am südlichsten Punkt von Thüringen, unweit der Landesgrenze zu Bayern. www.poppenhausen-thr.de