Ortsteil Vilchband

Eckdaten (Stand: 31.12.2016)

Einwohner: 285
davon 147 männlich, 138 weiblich
Fläche: 856 ha

Breitengrad: 49° 35' Nord
Längengrad: 9° 49' Ost
Höhenlage: ca. 290 m (Ortsmitte)

Wappenbeschreibung

Wappen von Poppenhausen

Das alte Wappen von Vilchband zeigt die hl. Regiswindis als Schutzpatronin der Vilchbänder Kirche.

Chronik

Vilchband

Das Dorf ist bereits 837 in einer Urkunde von Ludwig dem Frommen belegt. Über den Grafen Huonroch gelangte der Ort im 8. Jahrhundert an den Bischof von Würzburg. Schon zu Beginn des 14. Jahrhunderts gehörte es dem Kloster St. Stephan in Würzburg. 1525 bezeichnete sich der Abt des Klosters als Erb- und Dorfherr der Gemeinde, die 1593 endgültig der Herrschaft Grünsfeld zugeteilt wurde.

Im Dreißigjährigen Krieg zog mit den Schweden die Pest in das Dorf ein. Weitere Brandschatzungen waren 1688 und 1732 zu verzeichnen. Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges wurde das Dorf zu 40 Prozent infolge der Kriegsereignisse durch Brand zerstört.

Die weitere geschichtliche Entwicklung ist bei allen heutigen Ortsteilen identisch: Nach Auflösung des Fürstentums Mainz kamen 1803 die Orte zum Fürstentum Leiningen, 1804 an das Fürstentum Krautheim (Salm-Reifferscheidt-Bedbur) und 1806 zum Großherzogtum Baden.

Ortsname

Nach der althochdeutschen Form hieß der Ort zuerst „Filuhonbiunte“. Später sind dann die Namen „Vilchbiunde“ (1265), „Philigpant“ (1452) und „Villichband“ (1691) dokumentiert.

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