Ortsteil Oberwittighausen

Eckdaten (Stand: 31.12.2016)

Einwohner: 206
davon 110 männlich, 96 weiblich
Fläche: 574 ha

Breitengrad: 49° 61' Nord
Längengrad: 9° 84' Ost
Höhenlage: ca. 250 m (Ortsmitte)

Wappenbeschreibung

Wappen von Oberwittighausen

Das ehem. Wappen von Oberwittighausen zeigt einen Pflug und ein Würzburger Fähnchen für die ehemalige Zugehörigkeit zum Hochstift Würzburg.

Chronik

Kirche Oberwittighausen

Die erste urkundliche Nachricht von Oberwittighausen stammt von 1060 (PDF Download siehe unten). Diese Urkunde war Anlass für ein großes 950-Jahre-Dorffest im Jahr 2010 (siehe Wittighäuser Heft 1). Ober- und Unterwittighausen gehörten damals zur Herrschaft von Grünsfeld und haben die gleiche Geschichte. Die Besitzverhältnisse wechselten mehrfach. Bereits 1184 war hier das Stift Aschaffenburg begründet. Später erhielt das Geschlecht von Riedern beide Orte zu Lehen von Würzburg, auch Hohenlohe´sche Lehen waren hier im 15. Jahrhundert vergeben. Zusammen mit Grünsfeld ging Ober- und Unterwittighausen 1646 an Würzburg.
Die nachfolgende geschichtliche Entwicklung ist bei allen Ortsteilen gleich. Im Jahre 1803 kamen alle Ortsteile der heutigen Gemeinde Wittighausen durch die Auflösung des Fürstentums Mainz an das Fürstentum Leiningen, 1804 an das Fürstentum Krautheim (Salm-Reifferscheidt-Bedbur) und 1806 zum Großherzogtum Baden.

Ortsname

Die Orte Ober- und Unterwittighausen teilten sich bis ins 14. Jahrhundert den gemeinsamen Ortsnamen „Wittigehusen“. Forscher deuten den Ortsnamen Wittighausen mit „Haus de Wittigo“. Eine eigene Ortsbezeichnung setzte sich für das heutige Oberwittighausen mit „Oberwytichhusen“ im Jahr 1369 erstmals durch. Beurkundet ist die Ortsbezeichnung "obern Wittichhusen" erstmals in einer Rieneckschen Urkunde von 1445.

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